Unser Credo

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1. Wir bekennen, dass die Tiere beseelte Geschöpfe Gottes sind, die mit uns „durch unsichtbare Bande verbunden sind und wir alle miteinander eine Art universale Familie bilden“. (Papst Franziskus, Laudato sí 89)
2. Wir glauben, dass der Zustand eines Schöpfungsfriedens – wie er in Jesaja prophezeit wird – das erstrebenswerte Ziel sein sollte. Daraus ergibt sich folgender christlicher Imperativ: „Handle so, dass der Zustand eines universalen Friedens zwischen Mensch, Tier und Natur erreicht werden kann!“
3. Wir widersprechen dem fehlinterpretierten Herrschaftsauftrag, der die gesamte Schöpfung und somit jedes Tier allein dem Wohl und Nutzen des Menschen unterstellt. Die Sonderstellung, die Gott uns gab, verpflichtet vielmehr zur Verantwortung und Fürsorge gegenüber dem Lebenshaus und seinen Bewohnern.
4. Wir vertreten eine christliche Ethik, die den Schutz des Lebens als universal begreift. Jede Einstellung und jede Tat, die darauf zielt, Leben zu erhalten und Leid zu minimieren, ist im Sinne dieser zeitgemäßen christlichen Ethik.
5. Die Tiere sind „unsere Brüder und Schwestern“, unsere Nächsten. Jede Nutzung von ihnen – sei es zur Nahrungsmittelgewinnung, für Bekleidung, zur Unterhaltung oder in Tierversuchen – und jede Degradierung zur Ware widerspricht einer friedvollen, bewahrenden und lebensachtenden Haltung.

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